Rabatt Sony SLT-A65V SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, Live View, Full-HD Video) nur Gehäuse schwarz – besten Preis
- 24,3 Mio. Pixel Exmor APS HD CMOS-Sensor für Bilder mit herausragender Qualität und geringem Rauschen sowie DSLR-Unschärfe-Effekte
- Kontinuierliche Aufnahme in ultraschneller Geschwindigkeit von bis zu 10 Einzelbildern/s
- 7,5 cm (3 Zoll) Xtra Fine TruBlack-LC-Display mit einer Auflösung von 921.600 Pixeln, schwenk- und neigbar
- Quick AF Full HD Movie für Aufnahmen mit permanentem Autofokus, progressiver 24p/50p-Aufnahmemodus für kinoreife Ergebnisse
- Lieferumfang: Sony SLT-A65V SLR-Digitalkamera Gehäuse schwarz, Akku
Sony Alpha 65 Body
List Price: EUR 899,00


Unglaubliches zum fairen Preis,
Unglaubliches zum fairen Preis
Nach nun zwei Wochen intensiven Fotografierens auch unter schwierigen Bedingungen (Konzert von Birth Control im Publikum stehend) nun meine Erfahrungen als engagierter Fotograf, der seit Jahren mit Sonys Vollformatern und einer Reihe von Objektiven sein Glück versucht.
Um die folgende Rezension zu verstehen einige Begriffserklärungen vorab:
DRO: Dynamic Range Optimierung. Dabei wird der Helligkeitsbereich des Fotos erweitert indem die dunklen Stellen aufgehellt werden und somit nicht schwarz ‘absaufen’.
HDR: High Dynamik Range: 3 Bilder mit einem einstellbaren Belichtungsunterschied werden hintereinander geschossen und ineinander zu einem Bild verrechnet. Dadurch wird erreicht dass die hellen Partien des dunkelsten Bildes und dunklen Partien des hellsten Bildes noch sichtbar sind. Effekt ähnlich DRO nur viel stärker.
Multframe Rauschunterdrückung: Die Kamera schießt dabei 6 Bilder kurz hintereinander und verrechnet diese dann zu einem Bild. Das Rauschen, das in jedem Bild anders ist, verschwindet dabei weitestgehend, der Bildinhalt bleibt. Kleine Verwackler werden durch die Kamera ausgeglichen.
MP: Megapixel
RAW: Rohdatenformat. Die Bilder sind von der Kamera internen Bildbearbeitung weitgehend verschont geblieben. Keine verlustbehaftete Komprimierung.
JPEG: Verlustbehaftetetes, komprimiertes, von der Kamera bearbeitetes Datenformat.
Und nun zur Rezension
24 MP muss das sein?.
Eigentlich nicht. Ein gutes Foto lässt sich auch mit 6 MP (selbst für Poster-Ausdrucke ausreichend) schießen. Bei normalen Betrachtungsabstand zum Bild, der üblicherweise minimal die Bilddiagonale ist und normaler Sehschärfe reichen 5-6 MP aus. Schärfer sehen wir einfach nicht. Insofern kommt der Pixel-Gewinn im privaten Bereich vor allem der Möglichkeit des Bildbeschnitts zugute. Allerdings verlangen viele Druckmedien beim Abdruck wesentlich höhere Auflösungen. Offensichtlich befürchten die Druckhäuser, dass die Leser die Bilder mit der Nase auf dem Papier und mit Lupe betrachten. Insofern braucht man die Auflösung dann ggfs. doch.
Oder man verwendet sie zur Möglichkeit des Bildbeschnittes.
Ein 100mm hochwertiges Makro bspw. kann man schon mal locker bis 200mm verwenden.
24 MP und Rauschen.
Als ein eingefleischter Verfechter von großen Sensoren und des Raw-Formates vor allem wegen des Rauschens war ich äußerst skeptisch, was eine so hohe Pixeldichte produziert. Ich bin jedoch verblüfft. Ich möchte den Effekt mal ‘Rauschminderung durch mehr Pixel’ nennen. Auf Pixelebene mit z.b. 100% Vergrößerung auf Bildschirmen (1 Pixel im Foto entspricht einem Pixel auf dem Bildschirm) im RAW-Format tritt erwartungsgemäß relativ starkes, aber im Gegensatz zu meiner A850 sehr feines und homogenes Rauschen auf. zur Info: Um das ganze Bild so darzustellen, müsste dann aber der Bildschirm eine Diagonale von ca. 2 Metern haben, kein Mensch sitzt dann 70 cm vor so einem Bild).
Weil aber die Pixel im Verhältnis zum ganzen Bild klein sind ist auch das Rauschen im Verhältnis zum ganzen Bild klein und von feiner Struktur. Und klein bedeutet weniger bis nicht sichtbar. Hinzu kommt das sehr ausgewogene und gleichmäßige Rauschverhalten des Sensors, das sich beim vor allem beim Helligkeitsrauschen bemerkbar macht, sehr wenig tritt das viel störendere Farbrauschen auf..
.
Das Rauschen erhöht bei sehr feinen Strukturen (Haare, Gras etc) sogar den Schärfeeindruck. An flächigen Strukturen fällt es auch auf dem Bildschirm in normaler Vergrößerung und sinnvollem Betrachtungsabstand aufgrund der Feinheit nicht bis kaum auf.
Diesen Effekt nutzt Sony offensichtlich geschickt bei seiner Jpeg-Engine aus. Aufgrund der extrem hohen Auflösung des Sensors kann das sehr feine Rauschen in den feinsten Strukturen brutal weggebügelt werden, es bleiben die bildwichtigen Details z.B. Haare, Wimpern etc) trotzdem erhalten. Allerdings habe ich schon den Eindruck, dass man im Jpeg-Modus zwar rauscharme Fotos erhält allerdings keine 24 MP sonder wahrscheinlich eher 18 oder so. Der Rest geht sozusagen im Rauschen unter.
Will man die volle Sensorauflösung auch bei hohen ISO-Zahlen voll nutzen , z.B. für extreme Ausschnittsvergrößerungen, so bleibt das Raw-Format. In Photoshop CS aktuelle Version habe ich bislang beste Erfahrungen mit tendenziell folgenden Einstellung im RAW-Converter gemacht. Starke Scharfzeichnung die mit dem Regler Maskierung ca. 50% maskiert werden muss. Moderate (ca. 30% Entrauschung des Kontrastes, stärkere Entrauschung des Farbrauschens). Ich habe mal unter den Produktfotos der…
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| Kommentar als Linkerstaunlich gut!,
meine Vergleiche beziehen sich auf die Canon Eos 60 d, Nikon d7000 und die alpha 55.
Verarbeitung:
Sie ist schon ein wenig gewachsen gegenüber Ihrer Vorgängerin der Alpha 55. Jedoch immer noch kleiner und leichter als zB. eine D7000.
Die Balance bzw. das Handling ist jetzt finde ich auch mit etwas schwereren Objektiven eindeutig besser und der Griff ist jetzt auch für größere Hände geeignet.
Alle Teile (Display eingeschlossen) machen einen stabileren – einen “Erwachseneren” Eindruck als noch bei der Alpha 55.
Sehr guter Gesamteindruck wenn auch nicht ganz so “wertig” wie die 60d.
Ein absolutes Highlight finde ich den neuen Sucher, der richtig schön hell ist. Das leichte flackern in sehr hellen Bedingungen stört mich ein wenig aber tut der Größe und Farbtreue des Suchers keinen Abbruch. Das Gefüh eines Optischen Suchers gibt er zwar noch nicht ab, aber die Vorteile einer solchen Variante muss man anerkennen.
Vor allem das ausmerzen der Kinderkrankheiten wie Auslöseverzögerung bei aktivem Blitz ist nun endlich Geschichte.
Bildqualität:
Es hat sich einiges getan. Nach ausführlichen Praxistests ergibt sich nun dass die Alpha den anderen 2 Konkurrenten bis einschließlich iso 800 (in RAW und JPEG) überlegen ist.
Die schärfe ist excellent, ein Vernünftiges Objektiv vorausgesetzt, und bleibt auch bis 1600 Konstant. Höhere ISO Einstellungen brauche ich nicht.
An der alpha 65 benutze ich das Zeiss 16-80.
Das Rauschverhalten ist besser als bei der “Alpha 55″ und der “eos 60D” die D7000 zieht allerdings schon ab iso 800 an der Sony vorbei.
Im sogenannten High-Iso Bereich habe ich mich nie, und werde mich auch nie Aufhalten.
Ab ISO 6400 macht keine der genannten Kameras noch brauchbare Bilder (Prints auf A3 oder A3+).
Im Gegensatz zu meinem Vorrezensenten kann ich an meiner Alpha keinen nennenswerten unterschied zwischen RAW und JPEG feststellen, ganz im Gegenteil manchmal finde ich das JPEG Bild auf anhieb besser, da die RAW’s immer ohne die Funktion DRO-Auto abgespeichert werden und deswegen Kontrastiert werden müssen.
Die Bilder sind wie gesagt bis ISO 1600 absolut Hochklassig und nur mäßig verrauscht, und das unabhängig von der Formatswahl, nicht anders als bei anderen Kameras dieser Preißklasse auch.
Ich Verlasse mich hierbei nicht auf irgendwelche Labortests sondern auf die Praxis.
Wenn diese Kamera keine 5 Sterne verdient dann keine!
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| Kommentar als LinkEinmalig: Manueller Videomodus mit Phasen-Autofokus möglich,
Hallo,
bevor ich eine ausführliche Rezenzion zur A65 schreibe, möchte ich kurz (!?) von einer bemerkenswerten Beobachtung berichten.
Offiziell, d.h. laut Bedienungsanleitung und gemäß regulärer Bedienung, kann die A65 (und auch die A77) im Videomodus nur im P-Modus den Autofokus nutzen. Die Video-Modi A, S und M sind nur mit ausgeschaltetem Autofokus zugänglich. Dies Verhalten ist gewollt und systembedingt, da der Phasen-Autofokus funktionsbedingt nur bei offener Blende sinnvoll funktioniert, weil er auf der Ausnutzung der Tiefenunschärfe beruht.
Nun hätte Sony es einrichten können, dass die Videomodi A, S und M zwar mit Autofokus zur Verfügung stehen, jedoch die Blende dabei fix auf 3,5 eingestellt wird. Ich sehe ein, dass dieses Verhalten verwirrend wäre, da sowohl Blenden- als auch Verschlussautomatik mit feststehender Blende wenig sinnvoll erscheinen.
Die einzige offzielle Möglichkeit, mit eingeschaltetem Autofokus die Belichtungszeit vorzugeben, ist die Nutzung der AEL-Taste. D.h. ich richte das Objektiv auf eine solche Helligkeit aus, dass der P-Modus die von mir gewünschte Belichtungszeit wählt, und fixiere diese dann mit AEL (Auto Exposure Lock). Falls die ISO-Automatik aktiv war, wird der aktuelle ISO-Wert natürlich auch geichzeitig eingefroren.
Jetzt der Clou: mit einem kleinen Trick, der von den Entwicklern vermutlich nicht vorgesehen war, kann man die A65 bzw. A77 in einen Modus bringen, in dem ich bei eingeschaltetem Autofokus die Verschlusszeit komfortabel mit dem Steuerrad einstellen kann und in dem ich den ISO-Wert festlege oder der Automatik überlasse. D.h. ich erhalte volle manuelle Belichtungssteuerung mit Autofokus, mit Ausnahme der Blendensteuerung, welche ja für den Autofokus auf 3,5 fixiert werden muss. Dies ist folgendermaßen möglich:
* Stelle im Videomodus bei ausgeschaltetem Autofokus den gewünschten Modus ein, also P, A, S oder M. Hierbei scheiden sinnvollerweise P und A aus, weil P eh geht, und der Modus A mit fixierter Blender unsinnig ist. Bleiben also S und M, weil ich ja die Verschlusszeit vorgeben möchte. Ich empfehle den Modus S, weil er es erlaubt den ISO-Wert optional auf Auto zu stellen, was im M-Modus nicht geht. Soweit alles ganz regulär.
* Würde ich jetzt den Autofokus einschalten, würde die Kamera automatisch in den P-Modus wechseln. Das wollen wir aber nicht.
* Verlasse den Videomodus. Drehe dazu das Wahlrad auf z.B. P oder M, oder schalte die Kamera aus.
* Schalte nun den Autofokus mit dem AF-Schalter ein.
* Wechsle nun wieder in den Videomodus. Entweder durch Drehen des Wahlrads auf die Filmrolle, oder durch Wiedereinschalten der Kamera.
Voila. Nun befinden wir uns im Videomodus in der Programmart S oder M mit aktiviertem Autofokus. Nun habe ich zwei Varianten der Belichtungssteuerung:
* Entweder ich steuere die Belichtung selbst durch Einstellung der Verschlusszeit (komfortabel über Drehrad) und Vorgabe des ISO-Wertes (über die ISO-Taste).
* Oder ich aktiviere die ISO-Autmatik (geht nur im S-Modus), stelle die Verschlusszeit mit dem Drehrad ein (z.B. um den Grad an Bewegungsunschärfe im Video steuern zu können), und überlasse der Kamera die Belichtungssteuerung über automatische Variation des ISO-Wertes. EV-Korrektur ist selbstverständlich zusätzlich möglich, genau wie AEL zum fixieren einer Einstellung.
Im Ergebnis habe ich im Videomodus mit aktiviertem Autofokus entweder (fast) volle manuelle Belichtungssteuerung oder eine ISO-Automatik bei selbst einstellbarer Verschlusszeit. Nur die Blendeneinstellung ist bei alldem stets auf 3,5 (oder Offenblende) fixiert, weil ja wie erklärt der Autofokus sonst nicht sinnvoll funktionieren würde.
Diese Möglichkeit der A65 bwz. A77, im Videomodus mit manueller Steuerung den Phasen-Autofokus nutzen zu können, ist einzigartig. Zum Vergleich: die Canon 550D/600D erlaubt zwar manuelle Belichtungssteuerung, bietet aber nur einen völlig unbrauchbaren Kontrastautofokus ohne autmatische Nachführung. Die Nikon D3100/5100 bietet zwar automatische Autofokus-Nachführung im Video, aber nur den wenig überzeugenden Kontrastautofokus (immerhin besser als der von Canon), und nur die Blendenöffung ist steuerbar, und auch das nur vor der Aktivierung des Liveview und schon gar nicht bei laufender Aufnahme.
Mit diesen Möglichkeiten (die sonstigen Features wie GPS, Panorama, Wasserwaage, Auto-HDR, schnelle Serienbildfuhktion, kurze Auslöseverzögerung sind ja hinreichend bekannt) ist die A65 aus meiner Sicht eine hunderprozentige Kaufempfehlung, auch wenn die JPEG-Qualität im höheren ISO-Bereich nicht ganz mit den Mittelklasse-DSLRs von…
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